Benjamin Niesky , Erzählung

Benjamin Niesky ist eine Erzählung mit halbautobiografische Zügen.
Der Protagonist Benjamin Niesky erklärt seine Welt, seine Sicht der Dinge, die Gott und die Welt betreffen, ganz gleich, ob sie nun im Realen existieren oder einer Traumwelt entspringen. Er zieht aus alltäglichen Kleinigkeiten Parallelen, die Traum und Realität auf merkwürdige Weise miteinander verbinden.
Am Ende könnte man glauben, das Eine könne nur mit dem Anderen existieren ...

Artikel-Info

Benjamin Niesky , Erzählung
Art.-Nr.: 10 100

ISBN: 978 - 3 - 939649 - 24 - 3

196 Seiten
14,8 x 21 cm , Paperback
(D) 9,90 €

erschienen am 26.07.2007
De Holtes Verlag , Bruttig-Fankel

zuzüglich Versandkosten: 1,45 €

Klappentext


Guten Tag!
Ich bin Benjamin Niesky. Ihr kennt mich nicht.
Wie denn auch.
Wer beschäftigt sich schon mit Menschen, die man nicht kennt.
Es ist uns egal, was mit ihnen passiert, ob man sie mag oder nicht.
Wenn sie auf der Straße stolpern, lachen wir höchstens schadenfroh.
Ihr Missgeschick ist schließlich nicht unseres.
Aber hinter den Gesichtern von fremden Menschen steckt manchmal ein interessanteres Schicksal, als wir uns das vorstellen können.
Vielleicht sind manche Menschen einsam, trauen sich aber nicht, mit anderen Leuten Kontakt aufzunehmen.
Andere verstecken ihre Unsicherheit hinter einer großen Klappe, nur um den anderen nicht zu zeigen, wie schwach sie in Wirklichkeit sind.
Aber genau deshalb möchte ich Euch mit mir bekannt machen, denn jeder Mensch ist auf irgendeine Weise interessant, auch wenn es auf den ersten Augenblick nicht so aussieht.
Die Entscheidung trifft jeder für sich allein.
Es ist nicht falsch, neugierig auf das Leben anderer Leute zu sein, wenn man ihnen mit dem gehörigen Respekt begegnet und die Interessen des anderen nicht verletzt.
Neugierde ist kein Zeichen von schlechter Manier, sondern eher eines für Zukunft und Fortschritt.
Warum wohl könnten wir sonst das Licht anschalten, wenn es draußen dunkel wird, oder können mit, über tausende Kilometer entfernt lebenden Freunden telefonieren.
Oder denkt nur einmal an die Möglichkeiten des Internets.
Wenn all die Erfinder dieser Dinge nicht neugierig gewesen wären, wo wären wir dann heute?
Wir säßen wahrscheinlich in einer Bretterbude bei Petroleumlicht und grübelten immer noch darüber, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.
Hey, Ihr! Wenn Ihr das anders seht, dann klappt das Buch wieder zu.
Auch, wenn Ihr dann niemals über die Grenzen eures Blickwinkels hinauskommt.
Aber ich bin ein netter Mensch und wünsche Euch trotzdem ein schönes Leben.
Alle anderen Menschen auf dieser Welt, die sich die Neugierde aus ihren Kindertagen im Herzen bewahrt haben, für alle, die noch an Märchen glauben, (Es gibt auch Märchen für Erwachsenen!), für alle, die an das Gute im Menschen glauben, die bereit sind, in das Leben und die Schicksale, wie immer sie auch aussehen mögen, einzutauchen, die seien hier auf das Herzlichste willkommen zu einer Reise von und mit
Benjamin Niesky